Die kleine galerie in Wien: Geschichte, Stilrichtungen und aktuelle Leitung
Gründung und Geschichte
Die kleine galerie zählt zu den ältesten Galerien Österreichs. Sie wurde 1947, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, von Karl Gerstmayer gegründet. Unterstützt wurde er dabei von der Wiener Volksbildung mit dem Ziel, möglichst viele Menschen mit aktueller Kunst in Kontakt zu bringen.
Ursprünglich befand sich die Galerie in der Neudeggergasse 8 im 8. Wiener Gemeindebezirk. 1997 erfolgte der Umzug in die Kundmanngasse 30 im 3. Bezirk, wo sie bis heute ansässig ist.
Stilrichtungen und Epochen
Der Schwerpunkt der kleinen galerie liegt auf Kunst nach 1945, insbesondere auf österreichischen bzw. in Wien ansässigen Künstlerinnen und Künstlern. Gezeigt werden Malerei, Druckgrafik und Skulpturen. Die Galerie hat sich besonders als führende Institution für Druckgrafik etabliert und war unter anderem auf internationalen Druckgrafikmessen vertreten.
Ausgestellte Künstlerinnen und Künstler
Im Laufe ihrer Geschichte präsentierte die kleine galerie Werke zahlreicher Künstlerinnen und Künstler. Darunter befinden sich etablierte Persönlichkeiten wie Prof. Adolf Frohner, Prof. Gerda Fassel, Prof. Herwig Zens, Fritz Martinz und Johannes Haider. Zudem bietet die Galerie auch jungen aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform.
Leitung der Galerie
Seit ihrer Gründung wurde die kleine galerie von verschiedenen Persönlichkeiten geleitet:
1947–1970: Karl Gerstmayer
1971–1973: Hans Muhr
1973: Robert Schmitt
1973–1980: Erika Nemec
1980–1986: Peter Paul Wiplinger
1986–2005: Philipp Maurer
2005–2006: Erwin Ríos (interimistischer Leiter)
2006–2009: Doris Zametzer
2007–2021: Faek Rasul
Seit 2021 wird die Galerie von Mag.a Barbara Mithlinger geleitet.
Aktuelle Ausrichtung
Unter der Leitung von Barbara Mithlinger setzt die kleine galerie ihre Tradition fort, aktuelle Kunst einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Neben Ausstellungen werden auch Kunstworkshops, Künstlergespräche und Kooperationen mit Schulen und der Volkshochschule angeboten, um die Kunstvermittlung und kulturelle Bildung zu fördern.
Fazit
Die kleine galerie hat sich seit ihrer Gründung als bedeutende Institution in der Wiener Kunstszene etabliert. Mit ihrem Fokus auf Kunst nach 1945, insbesondere auf österreichische Künstlerinnen und Künstler, leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Förderung und Präsentation zeitgenössischer Kunst in Wien.